SF der Woche: Kalenderwoche 20/17 + der Gewinner von KW19 ist…

Ein knappes Ergebnis erbrachte die Abstimmung der vergangenen Woche – und nicht der Favorit Andreas Brandhorst gewann, sondern:

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von Harald Kaup

„Willkommen an Bord, Captain!“, sprach ich die rituelle Begrüßung aus. Aldo blinzelte mich an: „Jane Scott, nehme ich an?“ „Richtig, Captain!“ „Ein wenig hell hier – oder?“ „So ist es, Captain. Die Technik ist noch nicht soweit.“

„Wir fliegen in drei Wochen ab und die Technik hat die Beleuchtung nicht im Griff? Mach denen Beine, EINS!“

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Herzlichen Glückwunsch dem Autor! In der kommenden Woche gibt es wieder eine hübsche kleine Auswahl der verschiedenen Subgenres. Stimmen Sie bitte ab über:

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

von Becky Chambers

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.

Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.

Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

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CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

von Nadine Erdmann

Yonderwood – der erste Erlebnispark, der ein LiveAction-Rollenspiel mit Cyberabenteuern verbindet. Klar, dass Jemma, Charlie und die Jungs sich diesen Spaß nicht entgehen lassen, als Will und Ned die Einladung bekommen, gemeinsam mit anderen Spielern die Geheimnisse von Yonderwood zu ergründen. Was ist in dem einsamen Dorf geschehen, dass immer mehr Dorfbewohner die Flucht ergreifen? Warum herrscht über die Vergangenheit eisiges Schweigen? Und was geht in den finsteren Wäldern rund um das Dorf um und verbreitet Angst und Schrecken?

Während die sechs auf Spurensuche gehen und versuchen, den verbliebenen Dorfbewohnern zu helfen, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Cyberwelt. Doch der Spielspaß wendet sich jäh, als plötzlich ein alter Bekannter mit neuen Freunden auftaucht – und sie alle haben noch eine Rechnung mit den sechs offen …

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Die Verschollenen von Akkatta

von Jens F. Simon

Die Schicksalstafeln, sieben kleine Täfelchen, mit denen angeblich die Kontrolle über die sichtbare und unsichtbare Materie des Universums ausgeübt werden konnte, sind mit Sigurds Körper verwachsen. Sie sind es auch, die zum zweiten Mal eingreifen, als Sigurd in eine aussichtslose Lage gerät. Das Magische Konstrukt implodiert und löscht unmittelbar die Existenz des Lebenden Programms. Die dabei freigesetzten Energien, die immer noch über einen Anteil Magie verfügen, lösen ein gewaltiges Gefecht mit den Naturgesetzten des Standarduniversums aus. Nicht nur Magister Wohlhorendoff verliert dabei sein Leben, sondern die gesamte Hemisphäre wird vernichtet, als sich an der gleichen Stelle ein Schwarzes Loch bildet. Sigurds und Aletheas Geist werden aus ihren Körpern gerissen. Während sie sich in einer virtuellen Realität wiederzufinden glauben, wird Sigurds Körper von dem Ereignishorizont des Schwarzen Lochs angezogen und rematerialisiert im Nirgendwo.

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